Visit - Museumsbesuche


 

 

Albertina (Wien)

Albertina Modern (Wien)

Leopold Museum (Wien)

Secession (Wien)

Mumok (Wien)

Lentos (Linz)

KHM (Wien)

Belvedere 21 (Wien)

Museumsquartier (Wien)

Kunsthaus (Graz)
Kunstsammlung NRW (Düsseldorf)

Fondation Beyeler (Riehen / Basel)

Museum Tinguely (Basel)

Zentrum Paul Klee (Bern)

Kirchner Museum (Davos)

Modern Art Museum (Luzern)

Museum Sammlung Rosengart (Luzern)

Kunstpalast (Düsseldorf)

Münter-Haus Kandinsky (Murnau)

Danubiana Meulensteen Art Museum (Bratislava)
Centre Pompidou (Paris)
Centre Pompidou (Metz)
Louvre (Paris)
Kunsthaus (Zürich
Fondation Beyeler (Riehen / Basel)

Museum of Modern Art (New York)

Guggenheim Museum (New York)

Guggenheim Museum (Bilbao)

Guggenheim Museum (Venedig)

Tate Gallery of Modern Art (London)

La Biennale (Venedig)

Prado (Madrid)

Reina-Sofía-Museum (Madrid)

Thyssen-Bornemisza Art Contemporary Stiftung (Madrid)

Van Gogh Museum (Amsterdam)

Uffizien (Florenz) 2020/07

Madre · museo d'arte contemporanea Donnaregina (Neapel)

Tarot Garten von Niki de Saint Phalle (Capalbio Italien)

Museum Angerlehner in Thalheim

Muuseum Liaunig

Heidi Horton Museum (Wien)

Sammlung Emil Bührle (Schweiz)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schauanleitung für die Schau-Stellung

 

Diese Schau-Anleitung soll die Schauenden keinesfalls in irgendeiner Weise beeinflussen oder ihnen das richtige Schau-Verhalten in Schau-Räumen vor den Schau-Bildern aufdrängen. Sie soll viel mehr zum richtigen Schauen der Schau-Bilder anregen.

Der schauende muss sich zunächst vollkommen frei im Schau-Raum bewegen können. Sie soll sich konzentriert und unabhängig von anderen Schau-Besucher*innen dieser schauenden Tätigkeit hingeben können.

 

Die schauenden im Schau-Raum vor den Schau-Bildern soll sich konzentriert und unbeeinflusst von Schau-Urteilen der anderen Mitschauenden ihren persönlichen Eindruck über die zur Schau gestellten Schau-Bilder erschauen.

Es ist unbedingt zu empfehlen, die Schau-Bilder in den dafür vorgesehenen Schau-Räumen aus angemessener Schau-Entfernung zu betrachten. Schnelles, hastiges Bewegen in Schau-Räumen vor den Schau-Bildern ist nicht zu empfehlen und daher abzulehnen. Das schnelle Vorbeischauen von einem Schau-Bild zum anderen ist nicht angebracht, da beiläufig Erschautes im nächsten Augenblick zur Gänze vergessen wird.

 

Beim Beschauen der Schau-Bilder sollte jedoch unbedingt das Lese-Schauen, welches in diesem Fall ein Fehl-Schauen oder ein Vor- und Zurück-Schauen ist, vermieden werden. Dieses geschieht, wenn die schauende Person zuerst die kleinen Schau-Bildbeschreibungen, die meist rechts oder links unten neben den zu beschauenden Schau-Werken angebracht sind, liest und danach das eigentliche Schau-Bild betrachtet.

 

Der umgekehrte Vorgang ist der einzig richtige: zuerst das Schau-Bild zu betrachten und danach, aber nur wenn es unbedingt erforderlich ist, die zugehörigen Schau-Bildbeschreibungen zu lesen. Dies ist aber nur in jenen Ausnahmefällen zulässig, wenn es für den schauende die einzige Möglichkeit darstellt, sich das Erschaute näherzubringen. Die schauenden, deren Sichtweise durch die Schau-Bildbeschreibung stark manipuliert wird, kann die Schau-Bilder nicht mehr, wie es erforderlich wäre, unbeeinflusst erfassen und auf sich wirken lassen.

So wird der schauende zum eingeschränkt Schauenden, das Schau-Bild zum eingeschränkten Schau-Bild und die Schau-Stellung zur eingeschränkten Schau-Stellung.

 

Besser wäre es, von vornherein seitens der Schau-Steller*innen auf diese Schau-Bildbeschreibungen in den Schau-Räumen zu den Schau-Bildern zu verzichten und sie gänzlich wegzulassen, da die Beschauer*innen das Schau-Bild dadurch nicht frei interpretieren können. Das Erschaute soll die schauende Person in sich aufnehmen, sich daran erfreuen, es kritisieren oder aber das Erschaute ablehnen. Allein das Schauen auf Schau-Bilder, im eigentlichen Sinne auf das Wort "Schauen" zu reduzieren, erscheint als zu wenig und ist daher für die schauenden abzulehnen.

 

GJM